Trocken und Nüchtern : „Heute“

Trocken und Nüchtern :  „Heute“

Ich möchte euch ab und zu mitteilen wie es mir so geht ohne Alkohol. Nur weil ich ein Buch über Alkoholismus geschrieben habe, heißt das noch lange nicht, dass ich mittlerweile nicht schon wieder saufe. Keine Sorge dem ist nicht so, denn ich ich „will“ 0,00 Promille Alkohol im Blut haben! Das soll jetzt nicht fanatisch klingen, aber es tut mir gut wenn es so ist.

Jeder von uns hat so seine Probleme verschiedener Art, auch ich, aber besonders wir Alkoholiker greifen dann schnell zur Flasche. Ich kann das gut verstehen, denn ich habe das ja auch so gemacht,  aber ich habe Gott sei Dank kein Bedürfnis mehr nach Alkohol.

Wenn es ein Problem gibt kommen mir  keine Gedanken an Alkohol, denn ich muss ja nicht mehr gegen die Alkoholsucht ankämpfen.

Ich brauche und will keinen Alkohol mehr trinken, ich bin von ihm befreit und geschützt. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, denn ich kann und werde nie behaupten, dass ich nie mehr in meinem Leben Alkohol trinken werde.

Als ich noch ganz am Anfang meiner Trockenheit stand  hatte ich den Gedanken nie mehr Alkohol trinken zu dürfen und dadurch lebte ich im ständigen Kampf mit dem Alkohol. Etwas nicht mehr tun zu dürfen, das einem so viel Spass gemacht hatte, das sind Gedanken die einen fertig machen. Erst als ich diesen Gedanken nicht mehr hatte fing es an mir besser zu gehen.

Ich darf Alkohol trinken und das kann mir niemand verbieten. „Heute“ geht es mir gut ohne Alkohol und was morgen ist, das kümmert mich nicht.

Rene Zeiner

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